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Duke007 Mission Estoril – Teil 3
Stefan Hachmeister
am
Samstag, Februar 14, 2009
Einen handfesten Skandal wird von einem Spion verschlafen, der klingonischen Gesang hört.
Am Samstagmittag erblickte ich gegen 13.00 Uhr das Licht des Tages. Unmenschliche Arbeitsbedingungen erwarteten mich. Bei mickrigen 19 Grad und Sonnenschein, wobei die Portugiesen sich nicht mal eine Wolke leisten konnten, machte ich mich unausgeschlafen auf den Weg ins Casino. Frühstück „Fehlanzeige“, aber ein Top Spion kann ja auch ohne Nahrung wochenlang überleben.
Im Turniersaal angekommen, traf ich unseren Kontaktmann von Betsson, Daniel Badtke, der mich mit allen für den Auftrag relevanten Dingen versorgte. Zwar war unser Versteck in ausgezeichneter erhöhter Lage, doch der Nachteil war, dass man von hier aus nicht mehr die weiblichen Service Kräfte im Blick hatte. Opfer müssen halt gebracht werden.
Plötzlich machte sich Unruhe Breit, ein Informant stürmte mir entgegen und hatte einen unglaublichen Skandal für mich. Zuerst dachten wir an einen Scherz, doch es war Tatsache. Poker News Portugal hat den Event als “Hollywood Poker Live Casino Estoril“ auf ihrer Seite veröffentlicht. Die Organisatoren der „Betsson Live Casino Estoril“ Challenge konnten das so natürlich nicht hinnehmen, und reagierten umgehend. Nach einigen erhitzen Gesprächen wurde dieser völlig zufällige Fauxpas korrigiert und alle hatten sich wieder lieb.
Gerade hatten sich die Wogen geglättet, da holten unsere Gegenspieler zum nächsten Schlag aus. Ein feindlicher Spion war getarnt als Saalsprecher und wir hörten plötzlich seltsame Geräusche aus der Lautsprecheranlage. Niemand wusste genau um welche Sprache es sich handelte. Obwohl ich ja 15 Sprachen fließend spreche, war auch der große Duke007 ratlos. Der erste Gedanke war, dass es sich um einen alten portugiesischen Dialekt handelte, doch auch die Agenten des einheimischen Geheimdienstes waren ratlos. Dann fiel mir ein, das „G“ mir einen neuen Translator in mein Gepäck gelegt hatte. Schließlich fand ich heraus, dass es sich um Klingonisch handelte, was von einem scheinbar betrunkenen, altersschwachen Portugiesen durch ein Tuch gesprochen wurde. Wieder einmal konnten wir dem Bösen einen Schlag versetzen und stellten fest, dass es sich um die Durchsage für die Sit & Go Tables handelte.
Gegen Abend machte mich Roy Decker auf einen verdächtigen Schläfer aufmerksam. An seinem Tisch schlief ein Spieler im Sitzen, der mit Sonnenbrille und reichlich Alkohol getarnt war. Es stellte sich heraus, dass es sich um Anton K. Thorarinsson handelt, der vermutlich für den isländischen Geheimdienst arbeitet. Als ein Floorman ihn aufweckte, schämte er sich so sehr, dass er zwei Hände später aus dem Turnier ausschied. Nachdem er seinen Alkoholpegel wieder auf ein erträgliches Maß aufgestockt hatte, versuchte er seine Tarnung beim Sit & Go neu aufzubauen.
Zum Abschuss des Tages traf ich mich noch mit meinem Duke Girl und einigen befreundeten Spielern in der „Sushimoto Bar“. Bei kühlen Drinks und heißen Rhythmen feierten wir noch die erfreuliche Performanz unserer Teilnehmer.
Duke007 will return.
















