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Charmanter Branchentreff und gepokert wurde auch

Robert Werthan am Montag, Januar 26, 2009

Zeit: 24. Januar, 17 Uhr
Ort: Wien Gürtelbogen 90-91
Name des Lokals: All-In
Grund: Pokereinladungsturnier
Gemeinsamer Nenner: Pokerspielende Journalisten
Veranstalter: APSA, Everestpoker

All-in Bar

An der langen Bar stehen die ersten Pokeraffinen und diskutieren über die „was wäre wenn“ Situationen, über ihren Pokerbezug und über die Interviewsituation mit Michael Keiner. An einem Tisch ganz hinten ein Pokerschultisch, vier Spieler einfanden sich hier rund um Agry Zarza ein, um wahrscheinlich die letzten Geheimnisse des Pokerspiels zu erfahren. Ein paar wenige stehen dahinter und lächeln mit pokerwissender Überheblichkeit. Man schaut sich gegenseitig und verstohlen auf die Namensschilder: Die Presse, Radio Arabella, Radio Wien, Red Bulletin, Ballesterer, ORF, Pokermagazin. Einige kennen sich seit Jahren, aber weniger vom Pokertisch, sondern viel besser von diversen Pressekonferenzen.

17:30 Uhr: Die vier blau bezogenen und blau beleuchteten Tische werden von den Sechsunddreißig besiedelt. Martin Sturc, die personalisierte Union der APSA und Everestpoker, erwähnt die straffe Blindstruktur von 20/40 bis 600/1200, Erhöhung alle 15 Minuten, zwei Runden im Punktesystem, dann Finaltisch und eröffnet mit einem: “Viel Spaß“. Trotzdem beginnen die Dealer, die Karten zu geben und warten nicht auf das „Shuffle up and Deal“, so wie manche der Spieler.

Einige haben einfach Freude am Spiel, manche sind verbissen, andere zu laut und obwohl jeder der Anwesenden darauf besteht, nur aus Spaß hier zu sein, wird höchst aggressiv gespielt, manche von ihnen aus einer Unkenntnis, ein Großteil aus einer überraschend hohen Spielkenntnis heraus.

Jürgen Molnar und Martin Sturc

Jürgen Molnar und Martin Sturc

Und wie bei den meisten Pokerturnieren gab es auch diesmal einen Sieger. Jürgen Molnar gewann nicht nur den inoffizillen Phil Hellmuth look a like Bewerb, sondern auch einen Platz am Everest Final Table am Volvo XC Ice Camp. Zweiter wurde mit Christoph Rietner der Vertreter vom Red Bulletin, der durch sein überaus starkes Spiel, teilweise gelangweilt wirkte, so sehr dominierte er seine Gegner. Für ihn gab es eine Reise ins Volvo XC ICE CAMP. Den dritten Platz belegte der sehr stark spielende Stefan Roboch vom Pokermagazin, er erspielte sich einen Volvo XC für ein Wochenende.

Jetzt noch ein Beispiel, wie man ein Turnier gewinnen kann:
Am Flop zwei Vierer und ein Bube. Rietner geht mit einem Vierer Drilling „All in“ und Molnar mit einem Ass und einem Siebener callt. Beim „Turn“ eine Sieben. River ein dritter Siebener im Spiel und damit ein „Full House“ für Jürgen Molnar. Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf…

Und die Vertreter von pokerfirma.de Philipp Radon und Robert Werthan? Die waren wirklich zum Spaß dort und fanden ihre Erwähnung weniger in der Ergebnisliste, sondern liefen unter „auch teilgenommen“.


Kommentar
  1. Jürgen Molnar am Mittwoch, Januar 28, 2009

    :lol:

    wir waren preflop all-in in der letzten Hand.

    Christoph hat mit :Qs: :4s: gepusht und ich hab mit :Ac: :7c: gecallt :-)